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Heilung im Darm: Regulatorische T-Zellen nutzen Entzündungsmoleküle, um intestinale Stammzellen zu stimulieren
Mit Entzündungsmolekülen eine Heilung anregen, klingt erst einmal paradox. Doch genau das hat ein Forscherteam der TU München und des Leibniz-Instituts für Immuntherapie in Regensburg kürzlich gezeigt: Regulatorische T-Zellen stimulieren intestinale Stammzellen (ISC) durch die Kombination zweier Zytokine, Interferon-gamma (IFNγ) und Interleukin-10 (IL-10), um die Reparatur eines geschädigten Darmepithels zu fördern. Die Erkenntnisse könnten genutzt werden, um Heilungsprozesse bei Patient:innen zu fördern, deren Darm aufgrund einer Krebsbehandlung geschädigt ist.
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