Daniel Neubacher Dipl.-Biologe
MedizinjournalistBeiträge von Daniel Neubacher Dipl.-Biologe
DLBCL
DLBCL-Drittlinienbehandlung mit fixer Therapiedauer: Anti-CD20/Anti-CD3-Antikörper Glofitamab i.v. ermöglicht rasche, anhaltende und tiefe Remissionen
Patient:innen mit mehrfach rezidiviertem aggressivem Lymphom benötigen aufgrund ihrer intensiven Vorbehandlung und ungünstigen Prognose Behandlungsoptionen, die rasch tiefe und anhaltende Remissionen ermöglichen. Ein Jahr nach der Zulassung zur Drittlinientherapie von Patient:innen mit diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) weisen erste Stimmen darauf hin, dass der bispezifische (Anti-CD20/Anti-CD3-)Antikörper Glofitamab i.v. diese Anforderungen auch in der klinischen Anwendung erfüllt. Aktuelle Daten von den diesjährigen Sommerkongressen wie dem Amerikanischen Krebskongress (ASCO) und der Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) bestätigen die hohe Qualität der erreichten Remissionen.
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Follikuläres Lymphom
Mosunetuzumab: First-in-Class beim follikulären Lymphom – Studien-Update unterstreicht Leitlinienempfehlung zur Therapie ab dem 2. Rezidiv im FL
Für Patient:innen mit refraktärem oder rezidiviertem follikulärem Lymphom (r/r FL) ergeben sich durch hochwirksame zielgerichtete Therapien neue Behandlungsoptionen. Mosunetuzumab ist in dieser Indikation seit Juni 2022 als erster vollständiger bispezifischer Antikörper ab dem 2. Rezidiv zugelassen und eine in der aktuellen Onkopedia-Leitlinie empfohlene Behandlungsoption (1). Mit dem 3-Jahres-Follow-up der Zulassungsstudie GO29781 wurde die anhaltende Wirksamkeit von Mosunetuzumab bestätigt.
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DLBCL
DLBCL: Sicherheit und Wirksamkeit nach Erstlinientherapie bestätigt: Risikoreduktion für primäre Refraktärität – Antikörper-Wirkstoff-Konjugat optimiert Erstlinien-Ansprechen
Bei Patient:innen mit nicht vorbehandeltem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) verlängert eine Therapie mit Polatuzumab Vedotin (Pola-R-CHP*) das progressionsfreie Überleben (PFS) gegenüber R-CHOP** signifikant und klinisch relevant. Neue Analysen aus der Zulassungsstudie POLARIX weisen einerseits auf ein reduziertes Risiko für primäre Refraktärität hin (1) und bestätigen andererseits den Vorteil, der sich in der Gesamtpopulation der Studie zeigte (2) – auch für spezielle Subgruppen (3). Pola-R-CHP wird in den Leitlinien für Erkrankte mit erhöhtem Risiko (IPI 2-5) als eine präferierte Option zur Erstlinientherapie des DLBCL empfohlen (4, 5).
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