Dr. Katharina Arnheim
Beiträge von Dr. Katharina Arnheim
Hämophilie
Monitoring von Hämophilie-Patienten: Ultraschall und HJH-Score erfassen Gelenkgesundheit
Um die Krankheitsaktivität zu bestimmen und Therapieergebnisse bei Hämophilie zu optimieren, ist die Erfassung von Blutungen und Gelenkschäden essenziell. In einer Fortbildungssitzung gaben Expert:innen einen Überblick über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Ansätze und Tools.
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Thromboembolien
GTH 2025
SVT-Management: Antikoagulation nicht vernachlässigen!
Die Inzidenz splanchnischer Venenthrombosen (SVT) ist in den letzten 20 Jahren um das Dreifache gestiegen. Wegen ihrer schweren Symptomatik sind SVT bis heute ein klinisches Problem. Ein Experte gab auf dem GTH 2025 in Lausanne, Schweiz, einen Überblick.
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Hämophilie
GTH 2025
Neue Option bei Hämophilie mit Hemmkörpern – Rebalancing der Gerinnung durch Concizumab
Für Patient:innen mit Hämophilie A oder B und Hemmkörpern (HK) wurde mit Concizumab erstmals eine subkutan applizierte Prophylaxe mit innovativem Wirkmechanismus in der EU zugelassen: Der humanisierte monoklonale Antikörper blockiert den Tissue Factor Pathway Inhibitor (TFPI) und ermöglicht somit wieder die Ausbildung stabiler Wundverschlüsse.
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Transfusionsmedizin
GTH 2025
Wer braucht tatsächlich Blutprodukte?
Die Versorgung von Patient:innen mit Blutprodukten sollte evidenzbasiert und multidisziplinär erfolgen, um Betroffene optimal zu versorgen, allogene Bluttransfusionen zu reduzieren und die Verfügbarkeit allogener Blutprodukte sicherzustellen. Expert:innen diskutierten diese Aspekte in einer Session auf der 69. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) in Lausanne.
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Multiples Myelom
DGHO 2024: Elranatamab bei rezidivierendem Multiplen Myelom auch für Hochrisikopatient:innen effektiv
In der Zulassungsstudie MagnetisMM wurde für den bispezifischen Antikörper Elranatamab eine hohe Wirksamkeit bei Patient:innen mit rezidiviertem und refraktärem Multiplem Myelom (RRMM) bestätigt. Subgruppenanalysen sprechen für die Aktivität auch bei ungünstiger Prognose und unabhängig vom Alter.
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CLL
DGHO 2024: Hohe Effektivität mit Pirtobrutinib bei CLL auch nach intensiver Vortherapie
Patient:innen mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) nach intensiver Vorbehandlung haben mit dem nicht-kovalenten Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor (BTKi) Pirtobrutinib eine neue effektive Therapieoption.
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Lymphome
Kutane T-Zell-Lymphome: Hohe Effektivität von Mogamulizumab auch im klinischen Alltag
In der Zulassungsstudie MAVORIC überzeugte der gegen den Chemokininrezeptor 4 (CCR4) gerichtete Antikörper Mogamulizumab durch eine hohe Effektivität bei Mycosis fungoides und dem Sézary-Syndrom. Bestätigt werden die positiven Ergebnisse durch 3 in Europa durchgeführte nicht-interventionelle Studien.
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CLL
4 Jahre Acalabrutinib bei der CLL – Verträglichkeit im Fokus
Die Zulassung von Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitoren (BTKi) als zielgerichtete Therapie hat die Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) revolutioniert, die Prognose stark verbessert (1). Sie zählen daher heute zu den etablierten Therapiestandards bei der CLL (2). „Wir haben heute die Luxussituation, dass wir patient:innenindividuell optimiert behandeln können“, so Dr. Ingo Schwaner, Berlin. Mit Acalabrutinib kam vor 4 Jahren der erste BTKi der 2. Generation auf den deutschen Markt, der in klinischen Studien eine gute allgemeine Verträglichkeit nachweisen konnte (3).
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Hämophilie
Hämophilie B – Erste Gentherapie gegen Blutungen
Für erwachsene Patient:innen mit Hämophilie B steht mit Etranacogen dezaparvovec ab 1. Mai 2023 ein gentherapeutischer und damit kausaler Behandlungsansatz zur Verfügung. In der Zulassungsstudie der Phase III führte das Produkt zu einer deutlichen Reduktion jährlicher Blutungen und einem Anstieg der Faktor-IX-(FIX) Aktivität.
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